Shihannaath

Berichterstattung über abgeschlossene und aktuelle Kampagnen.

Shihannaath

Beitragvon Ottfried » 01.02.2019 23:03

Shihannaath

Die Insel weit draußen im Meer wird von den Einwohner Shihanaath genannt und besteht aus einer einzigen Insel, welche sich wie eine Schlange in der See windet. Um von seinem südlichsten Ende zu seinem nördlichsten Ende zu gelangen, ist man viele Tage unterwegs (ca. 100 km), allerdings ist die Insel an keiner Stelle breiter als ein kurzer Tagesmarsch und teilweise braucht man von Küste zu Küste nur einen kurzen Ausmarsch von einer knappen Stunde.
Im nördlichen Teil der Insel, welcher allgemein auch der breitere ist, befindet eine kurze Gebirgskette, welche zu überwinden zwar möglich, aber doch sehr anstrengend und mitunter auch gefährlich ist.
Das Klima der Insel ist das gesamte Jahr über nahezu gleichmäßig warm und nie fällt die Temperatur so tief, als das man sich unwohl fühlen müsste und durch den ständigen Seewind ist es auch selten unerträglich heiß. Nur wenn mal für längere Zeit Windstille herrscht, kann es schon einmal unangenehm werden und in solchen Zeiten, verhalten sich die Bewohner im allgemeinen ruhig und erzählen sich Geschichten.
Die Pflanzenwelt kann man nur als äußerst üppig beschreiben und jeder Meter Land ist von einer Unzahl verschiedenster Pflanzen, Blumen und Bäumen bedeckt, mt einziger Ausnahme der schroffesten Hänge des kurzen Gebirgszuges. Darüber hinaus gibt es eine Unzahl verschiedenster Insektenarten und insbesondere die überall präsenten Schmetterlinge bringen weitere Farbtupfer in die Landschaft. Es leben auch Säugetiere auf der Insel, allerdings ist keines von Ihnen größer als der immer nach Beute strebende Shihannathische Teufel, welche zwar nur bis kurz über das Knie reicht, allerdings recht unwirsch und schnell reizbar daher kommt.
Die Bevölkerung von Shihannath besteht aus einer ganzen Reihe von Familiensippen, deren einzelne Größe meist zwischen 30 und knapp 100 schwankt. Allinsgesamt werden es wohl um die 80-90 Sippen sein, so dass die Gesamtbevölkerung zwischen 5.000 bis 10.000 liegen mag, alldieweil dies niemand genau gezählt hat. Zumeist bleiben die Mädchen ein Leben lang in Ihrer Sippe, während die jungen Männern ausziehen und sich einer anderen Sippe anschließen.
Das Aussehen der Bewohner kann allgemein nur als ungewöhnlich ansprechend bezeichnet werden und alle besitzen eine hellbraune Haut mit schwarzen Haaren und die Augen sind auffällig goldfarben.
Die Gesellschaft kann man nur als extrem friedliebend bezeichen und es sind keine Fälle bekannt, in denen es zwischen den Sippen zu größeren Auseinandersetzungen gekommen wäre. Auch ist das Prinzip der Ehe auf der Insel nicht bekannt und die Partnerschaften können mal ein Leben lang halten oder auch nur für eine Nacht genossen werden. Die Kindererziehung ist dabei immer die Aufgabe der gesamten Sippe und wahrscheinlich auch daher, ist die Hilfsbereitschaft insgesamt sehr stark ausgeprägt.
Die Ernährung ist auf der Insel keinerlei Problem und die gesamte Bevölkerung kann sich ohne großen Aufwand von den Früchten der überbordenden Pflanzenwelt ernähren und aus dem Glauben an die Harmonie (s. Gotteswelt unten) heraus, werden auch keine Tiere gejagt oder absichtlich getötet.
Durch das vergleichsweise leichte Leben, haben die Bewohner allerlei Zeit, sich Ihrer Hobbies zu widmen und eine besondere Fertigkeit der Bewohner besteht darin, aus dem Stoff der Schmetterlingsraupen hauchfeine Seidenstoffe besonderer Qualität herzustellen.
Auf der gesamten Insel gibt es lediglich einen Glauben und dies ist der Glaube an den Herrn der Harmonie. Er ist es, der Ihrer Auffassung nach Mond, Sterne und die Erde erschaffen hat und alle Geschöpfe die darauf leben und insbesondere die Schmetterlinge sind den Bewohner, als Boten des Herrn der Harmonie, heilig.
Zu anderen Menschen hat die Bevölkerung von Shihannaath praktisch überhaupt keinen Kontakt und dies hat gleich mehrere Gründe. Aus eigenem Antrieb heraus, haben die Bewohner kein großes Interesse an der Außenwelt. In der fernen Vergangenheit gab es einmal Handelsbeziehungen zu anderen Ländern und Menschen, aber diese haben die gutgläubigen und friedfertigen Inselbewohner häufig über den Tisch gezogen und später kamen noch Geiselnahmen und schlimmeres hinzu, so dass die Inselbewohner diese Handelsbeziehungen aufgaben und sich heute kaum noch erinnern können, wo genau die fernen Lande überhaupt liegen.
Auf der anderen Seite, hatten schon desöfteren die Menschen aus den Außenlande ein großes Interesse an dieser paradiesischen Insel, allerdings erwies sich Ihre Gier ausnahmlos als tödlich. Denn während die Bewohner der Insel als äußerst friedliebend zu bezeichnen sind, so ist die Insel selbst ein unbarmherziger Mörder. Es zeigt sich, dass alle Neuankömmlinge nach einiger Zeit (meistens einige Wochen, aber es kann zwischen Tagen und einem Jahr schwanken), einer seltsamen Krankheit erliegen. Diese Krankheit zeichnet sich durch ein immer höher werdendes Fieber und starke Krämpfe aus und wenn dies Fieber einmal einsetzte, hat dies bisher noch kein Neuankömmling jemals überlebt, auch nicht wenn er noch schnellstmöglich die Insel verlassen hatte.
Vor einer Weile aber, haben die Fremden gelernt, dass sie nicht in Gefahr des Fiebers gelangen, wenn Sie sich nur für wenige Stunden und vornehmlich Nachts auf der Insel befinden. Im Zuge dessen, kam es Gerüchteweise vereinzelt zu Raubzügen und es sind auch eine Reihe von Inselbewohner spurlos verschwunden.


Charaktererschaffung:
Alle Mitspieler dieses Abenteuers sind Mitglieder einer aktuell 63-köpfigen Familiensippe, welche am Nordwestende der Insel lebt. Das Dorf befindet sich am Hang des Gebirgszuges, angeschmiegt an einen schnell fließenden Bach, welcher von den Bergen gespeist wird und bis zur Küste ist es ein Fußmarsch von ca. 3 Stunden.
Regeln zur Charaktererschaffung:
Es gelten die ganz normalen Regeln zur Charaktererschaffung mit folgenden Besonderheiten:
• Alle Charaktere müssen Menschen sein
• Es ist keinerlei Magie auf der Insel bekannt und auch Schamanentum wird nicht betrieben
• Alle Charaktere erhalten automatisch eine Bonus von +2 auf ihre Klugheit
• Alle Charaktere haben eine besondere Fertigkeit „Tiergeräusche nachahmen“. Es handelt sich um eine Fertigkeit auf die Intuition und als Startwert für diese Fertigkeit wird einmal mit 3x W6 gewürfelt und die Anzahl entspricht dem Zehnerwert der Fertigkeit (es kann mit Glück also sogar mit 180 gestartet werden)
• Jeder Charakter kann sich weitere Fertigkeiten frei aussuchen, allerdings müssen dies solche sein, welche in die oben beschriebene Gesellschaft passen
• Falls gewünscht können sich die Charaktere auch aussuchen Anhänger des Herrn der Harmonie zu sein (die genauen Glaubens- und Gabenbeschreibung wird von mir noch ausgearbeitet)
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Re: Shihannaath

Beitragvon Luano » 02.02.2019 11:45

Es werden also auch keine Fische gejagt und gegessen?
Werden Tiere als Haustiere gehalten um Milch zu gewinnen für Käse?
Oder ist das eine komplett vegane Gesellschaft?
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Re: Shihannaath

Beitragvon Gesior » 02.02.2019 19:19

Werden Honig und Eier gegessen?
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Re: Shihannaath

Beitragvon Luano » 03.02.2019 13:01

Sind diese Menschen in den Künsten der waffenlosen Selbstverteidigung bewandert?
Sei es als eine Art Sport zur Körperertüchtigung?
Oder gibt es Waffenfertigkeiten um feindliche Übergriffe abzuwehren?
Oder müssen diese erst noch entwickelt werden, nachdem nun vermehrt Angriffe erfolgen?
Oder wird eine Auseinandersetzung aus Glaubensgründen kategorisch abgelehnt?

Wie hoch sind die Berge in der Mitte der Insel?
Da diese Menschen außer ihren Hobbys und Künsten keine Verpflichtungen habe um Nahrung zu finden, wäre es möglich, aus den seidenen Stoffen eine Bespannung für Gleitdrachen zu bauen, mit denen Menschen im Aufwind der Berge stundenlang gleiten könnten?
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Re: Shihannaath

Beitragvon Ottfried » 04.02.2019 11:54

Zunächst ein paar generelle Zusatzbemerkungenb bevor ich auf die konkreten Fragen eingehe:

Ganz grundsätzlich habe ich die allgemeinen Konventionen auf der Insel beschrieben. Es handelt sich aber generell um eine freie Gesellschaft und keine fundamentale Doktrin. Das heißt, ein einzelner Bewohner kann durchaus anderer Ansicht sein (und beispielsweise vielleicht sogar Jagen), allerdings hat das die Konsequenz, dass sein Status in der Gesellschaft mitunter leidet und er/sie vielleicht Schwierigkeiten bekommt zum Beispiel ein(e) Partner/in zu finden. Man kann also allgemein auch "gegen den Strom" schwimmen, aber man muss dann eben auch damit rechnen zum Eigenbrödler zu werden und nicht die volle Unterstützung der Gesellschaft zu haben.
Ganz allgemein gilt weiterhin, dass zwar die Gesellschaft als Ganzes extrem friedlich ist, aber ich denke ich verrate nicht zuviel, wenn ich andeute, dass es nicht über das ganze kommende Abenteuer hindurch, bei diesen friedlichen Umständen bleiben wird und es kann durchaus sein, dass aufgrund der Umstände eine einzelne Person sich zu einem Kämpfer entwickelt, aber dies würde erst im Laufe der Geschichte passieren und es wird an Euch liegen, in welche Richtung Ihr euren Charakter entwickelt, wenn sich die Umstände ändern werden.

Jetzt zu den konkreten Fragen:

Luano hat geschrieben:Es werden also auch keine Fische gejagt und gegessen?
Werden Tiere als Haustiere gehalten um Milch zu gewinnen für Käse?
Oder ist das eine komplett vegane Gesellschaft?


Da im Gegensatz zu den Tieren auf der Insel, die Resourcen im Meer als unbegrenzt gelten, gibt es vereinzelt auch Fischer und es wird von einzelnen auch mal Fisch (aus dem Meer) gegessen, wobei den großen Lebewesen im Meer (z.B. Wale, Delphine u.a.) eine eigene Persönlichkeit zugeschrieben wird und diese werden in der Regel nicht gejagt.
Es gibt auch eine Ziegenvariente, welche von einigen in einem längeren Prozess halb domestiziert wurden (aber ohne Zäune) und hier kann man in kleinen Mengen auch Käse/Milch gewinnen. Wenn eine dieser Tiere ein langes Leben hatte, wird es auch schon mal von eventuellen Leiden erlöst und kann auch gegessen werden, allerdings werden sich die meisten aus Respekt vor dem Tier dagegen sträuben.

Gesior hat geschrieben:Werden Honig und Eier gegessen?

Ja die Imkerei ist durchaus verbreitet und damit wird auch gezielt die Bestäubung der Pflanzen gefördert und zusätzlich ist Honig ein begehrtes Gut und gerne genommen.
Eier werden wohl nur in Ausnahmefällen gegessen

Luano hat geschrieben:Sind diese Menschen in den Künsten der waffenlosen Selbstverteidigung bewandert?
Sei es als eine Art Sport zur Körperertüchtigung?
Oder gibt es Waffenfertigkeiten um feindliche Übergriffe abzuwehren?
Oder müssen diese erst noch entwickelt werden, nachdem nun vermehrt Angriffe erfolgen?
Oder wird eine Auseinandersetzung aus Glaubensgründen kategorisch abgelehnt?


Da die Leute allgemein auf der Insel genug Freizeit haben (das Leben ist ja relativ einfach), gibt es definitiv auch sportliche Ertüchtigung und es werden auch gerne "kleine Mannschaftsspiele" gespielt und manchmal gibt es sogar Wettbewerbe zwischen benachbarten Familiensippen (dies ist auch eine gute Gelegenheit für die jungen Männer "aufzufallen" und sich gegebenfalls einer neuen Familiensippe anzuschließen, wenn die Zeit gekommen ist die eigene Familie zu verlassen).
Allerdings ist keiner dieser "Sportarten" direkt auf den Kampf ausgelegt, aber Kraft, Ausdauer, Geschicklichkeit sind dennoch bei einigen gern gesehene Attribute :-)

Luano hat geschrieben:Wie hoch sind die Berge in der Mitte der Insel?
Da diese Menschen außer ihren Hobbys und Künsten keine Verpflichtungen habe um Nahrung zu finden, wäre es möglich, aus den seidenen Stoffen eine Bespannung für Gleitdrachen zu bauen, mit denen Menschen im Aufwind der Berge stundenlang gleiten könnten


Ja das ist eine nette Idee und ich wüsste nichts, was dagegen spreche würde. Der kurze Bergzug geht schon relativ steil nach oben (der allerhöchste Gipfel liegt bei knapp 3.000 m, überragt dabei aber alle anderen und wird auch als Heilig angesehen) und es sind auch einige wenige Stellen bekannt, aus denen heißer Dampf und schwefelige Gerüche entweichen.
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Re: Shihannaath

Beitragvon Gesior » 04.02.2019 15:38

Liegt die nördliche Gebirgskette längs in der Mitte wie der italienische Appenin oder "quer" zur Insel?
Oder anders gefragt: Trennt der gebirgszug Ost von West oder Nord von Süd?

Herrscht Patriarchat? Die "sesshaften" Frauen könnten auch auf ein Mariarchat deuten.

Mein EIndruck ist, dass der Shihanaatische Teufel ein Raubtier ist. Stimmt das? Ist das etwa Schäferhund große Tier dem Menschen gefährlich? Ich nehme an, er ist Einzelgänger, oder ist er ein Rudeltier?

Ist die Insel in Reichweite von Vögeln vom Festland oder gibt es nur exotische Vögel? Existieren Raubvögel?
Hinweis: Selbst auf den weit im Atlantik liegenden Kanaren oder auf Madeira gibt es „normale“ Vögel, die nicht nur per Schiff eingeschleppt wurden.

Ich nehme an das sind erlaubte Fragen, da wir alle Einheimische spielen werden.
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Re: Shihannaath

Beitragvon Ottfried » 04.02.2019 17:55

Zunächst einmal ein kurzer Überblick über den Glauben zum "Herrn der Harmonie"
Das Format passt hier nicht ganz so rein, daher sind die Tabellen hier ein wenig unübersichtlich, aber es sollte einen ersten Eindruck vermitteln. Falls jemand noch sehr gute Ideen für weitere Gaben hat, stände ich dem offen gegenüber, allerdings sollte mit Absicht die Liste nicht allzu lang werden (mögliche andere Religionen, welche ihr im Laufe des Abenteuers noch kennenlernen könntet, werden auch keine längeren Listen an Gaben haben)


Der Herr der Harmonie

Der Herr der Harmonie ist der einzig wahre Gott und der Erschaffer der Welt und allem was darin lebt. Bildlich dargestellt wird er durch einen lachenden, nackten und bärtigen Riesen, der umschwirrt wird von Jungfrauen mit Schmetterlingsflügeln.
Hat man sich einmal dem Herrn der Harmonie angeschlossen, so versplichtet man sich der Harmonie und es ist verboten einem anderem Lebewesen Leid zuzufügen. Sollte dies doch einmal passieren, so werden dem Priester die verursachten Schadenspunkte dauerhaft in der Glaubenskraft abgezogen.


Liste der Gaben:
Gabe Stufen Verfügbarkeitsstufe

Heilung 1 - 8 3
Harmonie herstellen 1 - 8 3
Überlebenskampf aussetzen 1 - 8 2
Tiere besänftigen 1 - 7 2
Kunstwerke herstellen 1 - 8 1



Rang Stufe Glaubenspunkte
Glaubend 1 10
Niedere Weihe (Laie) 2 80
Gnadenvolle Weihe 3 100
Ehrenvolle Weihe 4 120
Mittlerer Rang 5 140
Höherer Rang 6 160
Oberster Rang 7 170







Zeremonien:
Für Gaben und Wunder sollten in der Regel Zeremonien der gleichen Ordnung zelebriert werden. Werden Zeremonien höherer oder niedriger Ordnung durchgeführt, so wird die Probe entsprechend der Differenz erleichtert oder erschwert.
1. Ordnung: Stoßgebet (5 Sek. bzw. eine Kampfrunde)
2. Ordnung: Kurzes Gebet, ohne äußere Hilfe (30 Sek.)
3. Ordnung: Längeres Gebet, ohne äußere Hilfe (1 Min.)
4. Ordnung: Meditatives Gebet in harmonischer Umgebung, ohne störende Einflüsse (10 Min.)
5. Ordnung: Huldigung in harmonischer Umgebung, ohne störende Einflüsse (30 Min.)
6. Ordnung: Zelebration in harmonischer Umgebung, ohne störende Einflüsse (1 Std.)
7. Ordnung: Huldigung in harmonischer Umgebung mit mindestens 2 Gläubigen (1 Std.)
8. Ordnung: Heilige Zeremonie in harmonischer Umgebung mit mindestens 5 Gläubigen (2 Std.)

Heilung:
Um die Harmonie wieder herzustellen sind die Gläubigen in der Lage Verletzungen zu heilen.
• Verletzungen: Verletzungen werden gemildert/geheilt und es werden Lebenspunkte in Höhe von 2x Stufe wieder hergestellt (bei Tieren verdoppeln sich nochmal die wiederhergestellten Lebenspunkte)
• Knochenbrüche: Die Gabe Heilung ist in der Stufe 4 in der Lage einfache Knochenbrüche zu richten (es werden dabei aber keine Lebenspunkte wieder hergestellt), in Stufe 5 werden auch größere Knochenbrüche gerichtet und in Stufe 6 können auch schwere Schädelverletzungen wieder gerichtet werden
• Gifte jeder Art wiedersprechen dem Herrn der Harmonie und daher ist der Gott gegen Gifte besonders mächtig. In Stufe 2 werden einfache Gifte in Ihrer Ausbreitung im Körper gestoppt, in Stufe 3 werden alle nicht tötlichen Gifte neutralisiert und in Stufe 4 werden alle Gifte neutralisiert (wenn sie nicht in riesigen Mengen eingenommen wurden)

Harmonie herstellen:
Agressives und feindliches Verhalten wiederstrebt dem Gott der Harmonie. Daher sind Gläubige in der Lage die Stimmung von feindlichen Personen kurzfristig zu beeinflussen. Wird die Gabe auf eine Person gewirkt, hat diese Person das Recht auf eine Resistenzprobe. Mißlingt die Resistenzprobe wird die beinflusste Person für die gewissene Zeit seine Agression verlieren und feindliches Verhalten erstmal einstellen. Die Dauer dieser Beeinflussung beträgt eine Kampfrunde (5. Sek) für jeden Punkt, den die Resistenzprobe mislungen ist.
Die Anzahl der Leute, welche beeinflusst werden können, hängt von der Stufe der Gabe ab und es gilt:
Maximale Anzahl an zu beinflussenden Personen = Stufe x Stufe
(die Personen müssen hierzu im Sichtbereich des Gläubigen liegen, aber es ist kein direkter Augenkontakt nötig)
Diese Gabe kann auch in einer hitzigen Diskussion eingesetzt werden und bei mislungener Resistenzprobe, hört der Beeinflusste erstmal den Argumenten der Gegenseite zu und wird gegebenfalls auch der Argumentation folgen (hierzu wird eine zweite Resistenzprobe fällig, welche aber um 4 erleichtert wird)

Überlebenskampf aussetzen:
Befindet sich eine Person im Überlebenskampf, so kann mit Hilfe der Gabe „Überlebenskampf aussetzen“ der Überlebenskampf erleichtert und verlängert werden. Dabei gilt
• Die Zeiten in denen eine neue Überlebensprobe nötig wird verlängert, in dem die Zeit mit der Stufe der Gabe multipliziert wird (in Stufe 2 verdoppeln sich also alle Zeiten und in Stufe 4 vervierfachen sich die Zeiten)
• Jede Überlebensprobe wird erleichtert mit der Stufe der Gabe


Tiere besänftigen:
Ein besonderes Verhältnis hat der Herr der Harmonie zu allen Tieren
1. Stufe: Von Natur aus zutrauliche Tiere fassen sofort Vertrauen
2. Stufe: Von Natur aus zutrauliche Tiere fassen sofort Vertrauen und folgen in Rahmen ihrer Möglichkeiten den Anweisungen des Pristers
3. Stufe: Effekte wie oben und Reittiere spüren die Wünsche des Priesters und Reitenprobe wird erleichtert um die Stufe der Gabe
4. Stufe: Effekte wie oben und wilde Tiere der Natur verlieren Ihre Agression und greifen den Priester nicht mehr an, wenn Ihre Resistenzprobe misslingt
5. Stufe: Wilde Tiere werden sicher zahm und greifen nicht mehr an
6. Stufe: Alle tierischen und tierähnliche Geschöpfe verlieren Ihre Agression gegenüber dem Prister
7. Stufe: Alle tierischen und tierähnliche Geschöpfe verlieren Ihre Agression gegenüber allen anderen Lebewesen
Die Wirkung der Gabe hält für Stufe x Stufe in Stunden an. Wird die Gabe dreimal bei einem Tier eingesetzt, so wird die Wirkung dauerhaft (die Gabe kann aber nur einmal am Tag bei einem Tier eingesetzt werden)


Kunstwerke herstellen:
Der Herr der Harmonie liebt schön gearbeitete Kunstwerke, welche die Harmonie vergrößern. Die Gabe kann der Priester auf sich und andere anwenden und die folgende „Handwerken-Probe“ zur Herstellung des Kunstwerks wird um die Stufe der Gabe erleichtert. Dieses gilt auch für Gesang, Tanz und andere schöne Dinge.
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Re: Shihannaath

Beitragvon Ottfried » 04.02.2019 18:10

Gesior hat geschrieben:Liegt die nördliche Gebirgskette längs in der Mitte wie der italienische Appenin oder "quer" zur Insel?
Oder anders gefragt: Trennt der gebirgszug Ost von West oder Nord von Süd?

Herrscht Patriarchat? Die "sesshaften" Frauen könnten auch auf ein Mariarchat deuten.

Mein EIndruck ist, dass der Shihanaatische Teufel ein Raubtier ist. Stimmt das? Ist das etwa Schäferhund große Tier dem Menschen gefährlich? Ich nehme an, er ist Einzelgänger, oder ist er ein Rudeltier?

Ist die Insel in Reichweite von Vögeln vom Festland oder gibt es nur exotische Vögel? Existieren Raubvögel?
Hinweis: Selbst auf den weit im Atlantik liegenden Kanaren oder auf Madeira gibt es „normale“ Vögel, die nicht nur per Schiff eingeschleppt wurden.

Ich nehme an das sind erlaubte Fragen, da wir alle Einheimische spielen werden.


Die Form der Insel sieht fast aus wie ein geschwungenes "S" welches um knapp 45° nach rechts gekippt ist und der kurze Gebirgszug liegt auf dem "S" senkrecht von oben nach unten auf dem linken Schwung aber dadurch, dass das "S" gekippt ist in Südwest nach Nordost Richtung (ich hoffe das macht Sinn :-)). Wie erwähnt kann man über diesen kurzen Gebirgszug theoretisch auch zu Fuß rüberkommen, aber wahrscheinlich schneller ist es darum herum zu laufen.

Wenn du dir den Shihannathische Teufel vorstellst, dann denke einfach an den Tasmanischen Teufel und das passt dann :-)
(auch sein Verhalten ist gleich)

Das Beispiel der Kanaren ist gut gewählt und auch Shihannaath ist für Vögel wie Möwen und ähnliches problemlos zu erreichen
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Re: Shihannaath

Beitragvon Ottfried » 04.02.2019 18:22

Gesior hat geschrieben:Herrscht Patriarchat? Die "sesshaften" Frauen könnten auch auf ein Mariarchat deuten


Ein klares "...archat" existiert nicht, alllerdings haben die Frauen mindestens so viel zu sagen wie die Männer und wie erwähnt bleiben die Mädchen in Ihrer Sippe, während die jungen Männer wegziehen. Von daher könnte man von einem "milden Matriarchat" sprechen
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Re: Shihannaath

Beitragvon Ottfried » 04.02.2019 18:25

Gesior hat geschrieben:Ich nehme an das sind erlaubte Fragen, da wir alle Einheimische spielen werden


Je mehr Fragen, um so stimmiger wird das Bild für euch, von daher immer her damit
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Re: Shihannaath

Beitragvon Gesior » 06.02.2019 16:13

Ich nehme an, der Wald reicht oft bis ans Meer, oder fast.

Es gibt bestimmt auch Urwaldriesen (Bäume).
Wie ist der (Ur-)Wald. Ich denke an Bilder vom Film Apocalyto. Ist das etwa so?

Ist das Rad bekannt auf Shihanaath?
Wie kleiden die Leute sich? Eher wie Araber oder eher wenig etwa wie Aboriginies? Tragen sie die Seide?

Da nur im Norden Gebirge ist, könnte Stein lokal wertvoller als Seide sein. Aber wofür braucht man Steine?
Werden Tempel oder Schreine für den Herrn der Harmonie gebaut?
Wie sieht ein Standardhaus aus?
Gibt es befestigte Plätze (Pflasterung, nicht Festungen), Straßen?

Gibt es Sümpfe oder überflutete Gebiete?

Gibt es eine Regenzeit?

.
Zuletzt geändert von Gesior am 07.02.2019 21:41, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Shihannaath

Beitragvon Manras » 06.02.2019 18:18

Gehen die Kinder in eine Art Schule?
Wie viele Kinder hat im Durchschnitt ein Paar? (2 oder eher 6)
Gibt es Schwule bzw. Lespen?
Wie alt ist die Befölkerung im durchschnitt? Wie alt werden die Menschen auf der Insel? Älter als auf dem Festland?
Lächelnd kann man dem "Feind" am Besten die Zähne zeigen...
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Re: Shihannaath

Beitragvon Ottfried » 07.02.2019 23:19

Gesior hat geschrieben:Ich nehme an, der Wald reicht oft bis ans Meer, oder fast.

Es gibt bestimmt auch Urwaldriesen (Bäume).
Wie ist der (Ur-)Wald. Ich denke an Bilder vom Film Apocalyto. Ist das etwa so?

Ist das Rad bekannt auf Shihanaath?
Wie kleiden die Leute sich? Eher wie Araber oder eher wenig etwa wie Aboriginies? Tragen sie die Seide?

Da nur im Norden Gebirge ist, könnte Stein lokal wertvoller als Seide sein. Aber wofür braucht man Steine?
Werden Tempel oder Schreine für den Herrn der Harmonie gebaut?
Wie sieht ein Standardhaus aus?
Gibt es befestigte Plätze (Pflasterung, nicht Festungen), Straßen?

Gibt es Sümpfe oder überflutete Gebiete?

Gibt es eine Regenzeit


Yep, der Wald reicht teilweise bis ans Meer aber es gibt auch schöne Sandstrände wo der Wald noch ein bisschen Abstand hat (bis zu 100 m)

Klassische Urwaldriesen gibt es auf kleineren Insel eigentlich nicht, da es sich bei den Bäumen in erster Linie um Palmen handelt (ich glaube die Samen von Urwaldriesen kommen nicht über das Meer). Es sieht also eher so aus wie bei Robinson Crusoe.

Das Rad ist bekannt (es sind ja clevere Leute auf der Insel :-))

Klassische Tempel werden für den Herrn der Harmonie nicht gebaut, aber es gibt viele Statuen von ihm. Im Süden sind dies in erster Linie Holzstatuen, aber in eurer Gegend werden auch Steinskulpturen gefertigt, welche den auf den Osterinseln nicht unähnlich sind (aber nicht ganz so viele wie auf den Osterinseln). Die typische Behausung ist ein rundes Holzhaus, welches mit Palmwedeln abgedeckt ist und in diesem lebt meist eine Kernfamilie mit 5-10 Personen (mehrere Generationen).
Gut ausgebaute Steinstraßen gibt es keine, allerdings gibt es bestimmte Pfade, welche aktiv freigehalten werden und daher gut begehbar sind.

Überflutete Gebiete gibt es keine, da die gesamte Insel über dem Meerespiegel liegt und das innere der Insel ist immer etwas höher und fällt zum Strand hin ab.

Es regnet das ganze Jahr über annähernd regelmäßig häufig
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Re: Shihannaath

Beitragvon Ottfried » 07.02.2019 23:28

Manras hat geschrieben:Gehen die Kinder in eine Art Schule?
Wie viele Kinder hat im Durchschnitt ein Paar? (2 oder eher 6)
Gibt es Schwule bzw. Lespen?
Wie alt ist die Befölkerung im durchschnitt? Wie alt werden die Menschen auf der Insel? Älter als auf dem Festland?


Nein Schule in unserem Sinne gibt es nicht und die Kinder laufen eigentlich immer mit den Erwachsenen mit und so gibt es "learning by doing"

Allgemein sind kinderreiche Familien ungewöhnlicherweise sehr selten und kaum eine Frau hat mehr als zwei Kinder

Die Liebe wird auf der Insel sehr tolerant ausgelegt und daher gibt es sowohl homosexuelle Techtelmechtel als auch sogar feste schwule/lesbische Pärchen

Allgemein haben die Bewohner auf der Insel eine höhere Lebenserwartung als auf dem Festland und es gibt in eurer Sippe allein gibt es schon einen über 70-jährigen (vielleicht ist er auch schon 80, aber das weiß er nicht mehr so genau) und mehrere über 60 jahre. Wenn jemand mit unter 40 stirbt wird das schon als ungewöhnlich empfunden (abgesehen natürlich von einer gewissen "natürlichen" Kindersterblichkeit, welche aber auch nicht höher ist als auf dem Festland)
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Re: Shihannaath

Beitragvon Gesior » 08.02.2019 12:04

Wie ist der medizinische Stand? Gibt es viele Kranke? Gibt es viele Verletzte?
Gibt es Heilpflanzen?
Gibt es Giftpflanzen?
Giftfrösche für Pfeilgift?

Gibt es Schlangen? Auch giftige?

Gibt es Schrift?
Wenn ja, worauf schreiben sie? Womit wir geschrieben (Kohle, Tinte vom Tintenfisch, Farbe aus Pflanzen, Farbe aus Schnecken oder Muscheln)? Oder nur mit spitzen Stiften auf Wachs? Oder was anderes (Stein, Ton)?
Zeichensprache?
Andere Lautsprache (etwa: Jodeln oder Pfeifen) oder Signale?
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