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DSA Kampagnen und geplauder
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Lyros
Der Druide von Eniria
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19.12.2025

Beitrag von Lyros »

Val will Naima aufheben, die Wölfe knurren. Hinter ihnen leuchtet Naimas Dolch grün auf. Val hebt den Dolch auf und wird fortgezogen, wie an einer unsichtbaren Leine. Sie stolpert durch ein Dickicht, Imre hinterher. Plötzlich ertönt von rechts eine Stimme: „Ich hab’s dir doch gesagt!“ und eine andere Stimme jammert: „Oh, oh, wir werden sterben!“

Val lässt sich vom Dolch weiterziehen und steht vor einer grün leuchtenden Tür, wie aus waberndem Wasser. Die Tür schwebt in der Luft und Val schnappt nach Luft! Imre, der unbeirrbar gefolgt ist, wendet sich dem Gebüsch in der Nähe auf und fordert die Stimmen auf, sich zu zeigen. Und wieder tönt es aus dem Gebüsch: „Oh bei Tearl, wir werden alle sterben!“
Val hat nur Augen für das grün schimmernde Portal und tritt darauf zu. Sie streckt die Hand aus und eine Gnomin kommt aus dem Gebüsch heraus: „Nicht durchgehen! Wir brauchen den Dolch hier!“
Die Frau stellt sich als Karis vor und ruft: „Kor, komm her!“
„Oh, bei Tearl!“ klagt es wieder aus dem Gebüsch, dann kommt ein Gnom hervor. Karis, Kor und Imre laufen sofort zu der bewusstlosen Naima.

Val steht immer noch vor dem Portal und geht hindurch – und steht inmitten einer Wüste! Fußspuren sind zu sehen, die zum Portal hinführen und Val folgt wie hypnotisiert den Spuren vom Portal weg, weiter in die Wüste hinein.

Imre warnt Karis, vorsichtig zu sein – sowohl, um Naima nicht zu verletzen, als auch wegen der Wölfe, die beschützend einen Kreis um Naima gebildet haben. Karis kümmert sich nicht darum, sie untersucht Naima, drückt einen Verband auf die Wunde und hängt Naima ein Amulett um.
Kor jammert unterdessen leise vor sich hin und langsam fragt sich Imre, wer eigentlich dieser „Tearl“ ist, bei dem Kor so ausgiebig zetert.
Karis und Imre legen Naima vorsichtig auf eine Decke und Karis vollführt sonderbare Handbewegungen, die Imre als Druidenmagie erkennt. Plötzlich hustet Naima und blinzelt. Sie wacht auf und fragt sofort nach ihrem Dolch. Imre stammelt etwas von Val und einem grünen Portal. Karis starrt ihn einen Moment an, bevor sie Kor anherrscht: „Kor! Wir müssen aufbrechen!“
Karis hastet zurück zum Portal, die Wölfe folgen ihr.

Val hingegen ist immer noch in der Wüste und folgt den Spuren, schon seit Stunden, wie es ihr scheint. Sie gelangt an eine kleine Oase und findet sogar eine Feuerstelle. Erschöpft rastet sie.

Imre ist es, der schließlich durch das Portal geht, ihr folgt und sie findet. Er überzeugt sie, dass in der Wüste nichts zu finden ist, dass aber Naima aufgewacht ist und sicherlich Karis einige Antworten haben wird. Zurück durch das Portal machen sich alle auf den Rückweg zur Karawane.

Dort ist Magi schließlich unruhig geworden und hat sich auf die Suche nach Naima, Val und Imre gemacht. Auf halbem Weg zurück zurück zur Karawane treffen schließlich alle im Wald zusammen.
Tearl denkt in den Menschen, träumt in den Dichtern und schläft in den übrigen Wesen.
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Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt (Albert Einstein)
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Haben sie keine Angst vor Bücher! Ungelesen sind sie ungefährlich.
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Lyros
Der Druide von Eniria
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14.03.2026

Beitrag von Lyros »

Am späten Nachmittag macht die Karawane schließlich Rast, vor allem Jore ist beunruhigt, da mittlerweile Imre, Val und Magi fehlen. Und wer weiß, was mit dem niedlichen kleinen Mädchen passiert ist?

Dwarosch sammelt Feuerholz für das Abendessen, als hinter ihm Zweige knacken. Er sieht sich um, kann jedoch nichts erkennen und macht sich schulterzuckend auf den Weg ins Lager. Die junge Frau, die ihn aus dem Gebüsch heraus beobachtet, sieht er nicht. Sie folgt ihm unauffällig und beobachtet einen Weile das Treiben im Lager, bevor sie die Lichtung betritt und freundlich grüßt. Alle halten staunend inne und Dwarosch herrscht sie mit misstrauisch gerunzelten Brauen an: „Wer seid Ihr?“ Bereitwillig gibt die junge Frau Auskunft: Ihr Name ist Mara. Sie ist eine Kriegerin (was das Schwert auf ihrem Rücken zu beweisen scheint) und kommt aus Burg Distelstein. Warum sie durch die Gegend stapft und wohin sie will, behält sie jedoch für sich. Alle im Lager sind argwöhnisch und die beiden Söldner, Rulof und Haget, bauen sich mit gezogenen Schwertern rechts und links von ihr auf. Mara mustert die beiden von oben bis unten und fragt kühl: „Alles in Ordnung mit Euch?“ Dwarosch bleibt der Mund offen stehen.

Die alte Kuntraud schließlich steht vom Feuer auf und schimpft mit den Wachen, als wären sie ungezogene Bengels, woraufhin Rulof und Haget etwas belämmert die Waffen wegstecken und zu Boden schauen. Mara knickst und bedankt sich bei Kuntraud, die zufrieden lächelt und sie zum Feuer führt. Mara sagt, von Ogern hier in der Gegend hätte sie nichts gehört, bislang seien ihr lediglich ein paar Wölfe begegnet, die sie ohne Probleme erlegt hätte. Als sie sagt, dass sie die Felle nicht mitgenommen hätte, murmelt Kuntraud etwas von Verschwendung.
Mara nimmt das angebotene Essen dankbar an, auch angestrengtes Kauen verhindert jedoch nicht, dass Kuntraud sie gnadenlos ausfragt. Zwar antwortet Mara eher ausweichend, aber Kuntraud gibt nicht auf. Als sie Mara schließlich alle Antworten aus der Nase gezogen hat, bietet Kuntraud ihr an, die Karawane zu begleiten: „Eine hilfreiche Hand können wir gut gebrauchen“. Unbekümmert stimmt Mara zu. Dwarosch sieht sie fasziniert an, ihm fehlen die Worte.

Die anderen sind auf dem Rückweg zur Karawane und Naima ist ungewohnt schweigsam. Imre ist besorgt. Die Wölfe folgen zuerst, bleiben dann aber stehen und Karis sagt: „Es ist Zeit für uns zu gehen.“ Imre, Val und Magi hören ein Knistern und ein grünes Portal öffnet sich.

Bild


Aus dem Portal steigt Hanfer und begrüßt alle fröhlich. Er sagt, dass Kor und Karis ihn begleiten müssen und beide eilen zum Portal, während Kor schon wieder „bei Tearl“ jammert. Hanfer vergewissert, sich dass Naima ihren Dolch noch hat und alle verschwinden durch das Portal. Nur die Wölfe bleiben.

Beim Lager angekommen, geht Val voraus und warnt die anderen vor den Wölfen, damit keiner in Panik verfällt. Sie bemerkt Mara und betrachtet sie skeptisch, als diese sich vorstellt. So ganz scheint Val Maras Geschichte nicht zu glauben… und auch Imre fragt sie sofort misstrauisch aus, als er ins Lager kommt: „Wer seid Ihr?“ Mara setzt gerade zu einer Antwort an, als Magi herankommt und sie fragt: „Wer seid Ihr denn?“

Val macht sich große Sorgen um Naima, die sich nicht daran erinnert, was passiert ist oder woher sie die Platzwunde am Kopf hatte. Naima schleicht bedrückt und ungewohnt still ins Zelt und legt sich sofort schlafen. Jetzt ist Val noch besorgter.
Sie erzählt Dwarosch, was passiert ist und auch der ist ratlos: „Wie kann denn jemand Naima angreifen, ohne dass sie es merkt?“

Bevor sich alle zur Ruhe begeben, wird die Reihenfolge der Wachen festgelegt:
1. Magi
2. Mara
3. Val
4. Imre
Bei so vielen Leuten kann man auch gut vier kurze Wachen halten, statt drei lange.

Imre sitzt noch eine Weile am Feuer und fragt Mara aus, unter anderem, ob sie eine Magiebegabung habe. Mara verneint und schon erlischt Imres Interesse. Mara fordert ihn auf, ihr einige Zaubertricks zu zeigen – Zaubertricks? Imre ist ein MAGIER! Zaubertricks, pah!
Val geht schmunzelnd ins Zelt, wo Naima tief und fest schläft.
Kuntraud bietet Mara einen Schlafplatz in ihrer Nähe an und Mara folgt ihr, wobei sie noch einen bedauernden Blick zu Imre wirft.

Val schläft fest, als ein plötzlicher Schmerz in der Hand sie weckt. Sie schreckt hoch und sieht gerade noch, wie Naima sich aus dem Zelt schleicht. Leise folgt sie ihr.
Naima geht zu den Wölfen und streichelt sie, dann lösen sich die Wölfe in Nebel auf. Val reibt sich noch die Augen, als Naima sie bemerkt und schuldbewusst zusammenzuckt: „Ach… du bist auch hier? Ich musste nur mal Pippi….“
Auf Vals Nachfrage erklärt Naima, dass die Wölfe nach Hause nach Eniria mussten, genau wie Kar und Koris. Sie weicht aber aus, als Val wissen will, warum denn alle zu Hause gebraucht würden. Und woher sie Kar und Koris kennt. Und gegen wen sie kämpfen.
Val seufzt, als Naima ihr zur Ablenkung eine Birne anbietet. Naima scheint wieder ganz die Alte zu sein.
Zusammen wecken sie Mara, die die Wache übernimmt, denn von Magi ist weit und breit nichts zu sehen. Wahrscheinlich macht er wieder irgendwo seine seltsamen Schwertübungen. Kopfschüttelnd kehrt Val zurück ins Zelt.
Val sagt zu Mara: „Wenn irgendetwas sein sollte, musst du alle wecken. Ansonsten habe ich die nächste Wache, weck mich, wenn ich dran bin.“

Magi macht allerdings keine Schwertübungen, sondern hat sich den Pass hinauf geschlichen, um zu kundschaften. An einer Engstelle sieht er ein Lagerfeuer und schleicht sich an: 8 Goblins tanzen ums Feuer. Leise zieht Magi sich zurück und eilt zurück zum Lager.

Naima fragt unterdessen munter Mara aus, die sich prompt an einer Birne verschluckt. Naima ist wirklich sehr neugierig.
Schließlich verkündet Naima, dass sie noch ein paar Birnen besorgen will und verschwindet, Mara atmet erleichtert auf.
Nach einer Weile taucht Naima wieder auf mit einer Flasche Wein in der Hand: „Magst du Wein?“ Mara ist begeistert!
Schließlich will Mara die Wache abgeben, weiß aber nicht mehr, wer nach ihr an der Reihe ist. Naima verweist mit unschuldiger Miene auf Dwarosch.

Im Zelt will Mara Dwarosch leise wecken, der jedoch nicht reagiert. Lauter zischt sie: „Du hast jetzt Wache!“ Imre und Dwarosch richten sich verschlafen auf: „Wer?“ – „Na, der kleine Dicke“, sagt Mara. Val dreht sich zur Zeltwand und grinst.
Dwarosch ist empört und so wütend, dass er aufsteht und zum Feuer stapft. Zufrieden wankt Mara zu ihrem Schlafplatz (wobei sie die Flasche Wein natürlich mitnimmt, man soll ja nichts verkommen lassen).

Naima setzt sich neben Dwarosch und bietet ihm fröhlich kauend eine Birne an. Sie plappert weiter: dass sie eine Flasche Wein gefunden hat und Mara den Wein sehr mochte. Dass sie nur mal Pippi machen wollte und Val ihr dabei gefolgt ist. Dass die Birnen sehr lecker sind, ob sie noch welche suchen soll?
Dwarosch kaut trostlos an seiner Birne und hört Naima kaum zu.
Kurz vor Ende seiner Wache taumelt Magi ins Lager: „Ich habe etwas äußerst Wichtiges entdeckt! Wir müssen alle wecken“
Naima reicht ihm eine Birne, während Dwarosch erst wissen will, was Magi entdeckt hat. Magi schreit jedoch nur laut: „ALLE AUFSTEHEN! SOFORT! ES GIBT ETWAS WICHTIGES!“

Alle rappeln sich auf und erwarten Feinde im Lager, doch da steht nur ein zerzauster Magi, der erklärt, dass in 3 Stunden Entfernung Goblins auf dem Weg warten. Er ist überaus enttäuscht, dass alle diese so wichtige Neuigkeit nur genervt aufnehmen und abwinken: „Wissen wir doch schon längst! Dafür weckst du uns? Das hättest du uns auch beim Frühstück erzählen können!“
Magi plädiert dafür, sofort zur nächsten Stadt zurückzukehren und die Wachen zu schicken, damit die sich um die Goblins kümmern. Val rollt genervt mit den Augen, dreht sich schweigend um und stapft zum Zelt zurück, Imre tut es ihr gleich.
Dwarosch diskutiert derweil aufgebracht mit Magi. Naima verfolgt den Austausch interessiert, während sie stillvergnügt eine weitere Birne mümmelt.

Es dauert nicht mehr lange, bis der Morgen anbricht. Beim Frühstück ist Naima munter wie eh und je und Val ist erleichtert. Sie kann sich aber immer noch nicht daran erinnern, was passiert ist.
Dwarosch nimmt Val zur Seite und fragt sie, warum sie denn Naima nachschleichen würde, wenn die nur mal zur Toilette müsse. Val ist erst verwirrt und erzählt dann von den verschwundenen Wölfen. Bei dieser Nachricht zuckt Dwarosch nur mit den Achseln, was Val ärgert. Schließlich wären die Wölfe im kommenden Kampf mehr als nur nützlich gewesen!

Mara erzählt beim Frühstück unbefangen, wie lecker der Wein und die Birnen von Naima gewesen wären. Imre verdreht die Augen und seufzt tief. Val schaut Naima vorwurfsvoll an, die ganz unschuldig mit großen Augen zurückschaut.
Tearl denkt in den Menschen, träumt in den Dichtern und schläft in den übrigen Wesen.
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Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt (Albert Einstein)
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